27 | 12 | 2014 >>
Gold und Silber in Texingtal

Hohe musikalische Qualität vor vollem Haus – das Neujahrskonzert des Musikvereines Texingtal ist wieder zum echten Ereignis geworden. Die 56 Musikerinnen und Musiker unter dem Dirigenten Christian Dollfuß boten hörenswerte Blasmusik: feine Phrasierungen ebenso wie wuchtige Klangbilder. Die wurden vor allem bei Peter Iljitsch Tschaikowskys „Schwanensee“ und den Ouvertüren „Where Eagles soar“ von Steven Reineke und „Pique Dame“ von Franz von Suppè herausgearbeitet. Eine Talentprobe legte der 14-jährige Benedikt Sturmlechner ab, und zwar als umjubelter Solist am Xylophon bei „Erinnerungen an Zirkus Renz“ von Gustav Peter. Anlässlich des überraschenden Todes von Udo Jürgens wurde kurzfristig auch dessen Song-Contest-Siegerlied „Merci Cheri“ in das Programm aufgenommen.
Für das von ihr abgelegte Bronzene Leistungsabzeichen geehrt wurde Lisa Stark, neu in den Verein aufgenommen wurde Barbara Emsenhuber. Neben dem hohen Anteil an Jungmusikern bilden erfahrene Musiker das Rückgrat des Orchesters. Zwei wurden von Bezirksobmann Engelbert Jonas mit der Goldenen Verdienstmedaille für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet: Engelbert Klauser und Albert Lindner. Und schließlich erhielt Dirigent Christian Dollfuß die Ehrennadel in Silber des Blasmusikverbandes. Er ist seit 15 Jahren Kapellmeister des Musikvereines Texingtal. In dieser Zeit hat der Musikverein bei jedem Antreten zu Konzertmusikbewertungen die 91 Punkte überschritten, die frühere Grenze für einen „Ausgezeichneten Erfolg“.
Nach dem abschließenden traditionellen „Radetzkymarsch“ von Johann Strauss Vater erntete der Musikverein Standing Ovations der rund 450 Besucher im übervollen Saal des Gasthauses Haselsteiner.
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